Ev.-methodistische Friedenskirche EmK Friedenskirche

Angelegt 07.03.08 17:08
Geändert 18.09.15 20:24

OJK: Dresdener Distrikt

Mitglieder:
120 Mitglieder  durchschnittlich (2008)

Teilnehmer:
130 Gottesdienstbesucher  geschätzt (2008)

Beschaffenheit der Mitgliedschaft

Zum Gemeindebezirk zählen etwa 450 Personen - Kirchenglieder, Kirchenangehörige, Freunde der Gemeinde, Jugendliche und Kinder.

Ev.-methodistische Friedenskirche

Kaßbergstr. 30
09112 Chemnitz
Kaßberg
Landkreis: Chemnitz, Stadt | Region: Chemnitz

0371/ 30 07 20
chemnitz-friedenskriche@emk.de
www.chemnitz-friedenskirche.de
Geschichte

Die Geschichte der Friedenskirchgemeinde geht bis in die siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts zurück, als die religiöse Erweckungsbewegung des Methodismus auch in Chemnitz Fuß fasste. Im Jahre 1879 kam es zur Gemeindegründung, und 15 Jahre später, am 21. Februar 1894, konnte die noch relativ kleine Gemeinde in ihr neu erbautes Gotteshaus auf dem Kaßberg einziehen. Heute steht die Friedenskirche unter Denkmalsschutz. Das Innere des von einem Dachreiter gekrönten Backsteinbaus ist wiederholt den zeitlichen Gegebenheiten entsprechend umgestaltet worden, in bedeutendem Maße vor allem anlässlich des 75jährigen Kirchenjubiläums im Jahre 1969.
Zwei Gedenktafeln an der Eingangsfront und an der Decke des Kirchenschiffes erinnern daran, dass bei einem schweren Luftangriff auf Chemnitz am 5. März 1945 die Kirche vor der Zerstörung bewahrt wurde.

Beschreibung

Viele Bereiche kirchlicher Arbeit sind vertreten. Kinder und Jugendliche kommen zusammen, es gibt Kreise für Frauen und Senioren, Gruppen für Ehepaare und einen Gesprächskreis.Ein Gemischter Chor, ein Posaunenchor, eine Band und verschiedene Instrumentalisten sorgen für musikalische Vielfalt. Alle Kirchenglieder haben die Möglichkeit, ihre Begabungen in die Gemeindearbeit einzubringen.

Verbindungen

Das Gedenken an den Luftangriff wird besonders dadurch wach gehalten, dass seit dem Jahre 1960 alljährlich am ersten Märzsonntag Gebetsgottesdienste für den Weltfrieden stattfinden. Daran beteiligen sich die Gemeinden der Friedenskirche, ihrer um 25 Jahre jüngeren „Tochter“, der Erlöserkirche im Stadtteil Hilbersdorf, und der First United Methodist Church in Washington, USA-Staat Pennsylvania, um auf diese Weise ein Zeichen christlicher Friedensverantwortung und Versöhnungsbereitschaft zu setzen. Die Initiative zu diesen Gottesdiensten ging von zwei methodistischen Laien aus. Seit dem Jahr 2000 beteiligt sich auch die Partnergemeinde in Woronesh, Russland, an den Gebetsgottesdiensten im März.
Schon häufig im Laufe ihrer Geschichte ist die Friedenskirche Tagungsort kirchlicher Konferenzen gewesen. Von besonderer Bedeutung war dabei die 1970 im damaligen Karl-Marx-Stadt erfolgte Bildung einer selbständigen Zentralkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche, verbunden mit der Wahl eines eigenen Bischofs für das ehemalige Gebiet der DDR. Auch im Jahr 2004 war die Friedenskirche Gastgeber für die Beratungen der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz - ein denkwürdiges Jahr, in dem die Gemeinde auch mit großer Freude und Dankbarkeit einige Jubiläen feiern konnte.
Zu dem Bezirk Chemnitz-Friedenskirche gehören auch Gemeinden in Frankenberg und Hohenstein-Ernstthal.


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